Gemeindereferentinnen Bundesverband

Vom Lamentieren wieder zum Agieren kommen!

von Thomas Jakob

Ein Mitglied des Berufsverbandes Münster schrieb in der nun abgeschlossenen Mitgliederbefragung: „Ich habe in den drei Jahren nur Ringen darum mitbekommen, was der Berufsverband sein könnte, ist oder wird. Vielleicht habe ich einen ungünstigen Zeitpunkt zum Schnuppern erwischt.“

Eine ernüchternde Rückmeldung, die deutlich macht, dass der Berufsverband Münster sich die letzten Jahre ohne Vorstand tatsächlich in einem Zustand der Selbstfindung und Neuordnung befunden hat. Die oft kleine Schar der Mitglieder, die sich in den letzten Mitgliederversammlungen trafen, wägten oft emotional das Weitermachen und sogar die Auflösung des Diözesanverbandes ab.

Auf der letzten Mitgliederversammlung im Oktober 2016 wurde deutlich: Es bedarf endlich einer Klarheit, wie die Stimmung im Verband tatsächlich ist. Thomas Jakob, langjähriges Vorstandsmitglied und Andreas Dahlmann übernahmen daraufhin die Aufgabe, eine Perspektive für den Verband zu entwickeln. Sie beschlossen eine Umfrage unter den Mitgliedern zu entwickeln, die einfach zu beantworten ist und aussagekräftige Ergebnisse erzielen kann. Neben wenigen statistischen Angaben zu Geschlecht und Mitgliedschaft fragte die Onlineumfrage nach der eigenen Verbundenheit mit dem Berufsverband, nach dem, was ich vermissen würde, wenn es den Berufsverband nicht mehr gäbe, nach den eigenen Erwartungen an den Berufsverband, nach den eigenen Visionen und nach der zukünftigen Organisationsform des Verbandes. Auch die Bereitschaft zur Mitarbeit wurde angefragt, speziell das Engagement für den Katholikentag 2018 in Münster.

Mit 74 Teilnehmern von insgesamt ca. 150 Mitgliedern erreichte die Onlinebefragung eine erfreulich hohe Rückmeldung.

Auch die Antworten ließen aufhorchen.

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